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Egling:Neue Wohnungen im Thanninger Denkmal

Die frühere Thanninger Schule soll neu genutzt werden.

(Foto: Hartmut Pöstges)

Die Gemeinde Egling will das denkmalgeschützte und ortsprägende alte Schulhaus im Ortsteil Thanning sanieren und teilweise neu nutzen, nämlich als Wohnraum. Die Gemeinderäte befürworteten unisono, dafür eine Genehmigungsplanung zu erstellen und die ersten Arbeiten samt Fassadensanierung auszuschreiben. Bis 2020 sollen die Umbauten erledigt sein, die einer Schätzung zufolge rund 640 000 Euro kosten werden. "Wir haben es uns ja auf die Fahnen geschrieben, dieses historische Gebäude wieder auf Vordermann zu bringen und es schön dastehen zu lassen, sodass sein Wert erhalten wird und es künftige Generationen weiter nutzen können", sagte Bürgermeister Hubert Oberhauser (FW). In dem älteren, kleineren Teil des Gebäudes ist Bauamtsmitarbeiter Patrik Kohlert zufolge bereits eine Wohnung, dieser Teil werde nur außen ertüchtigt. Das eigentliche Schulhaus diene derzeit Vereinen als Versammlungsraum, zudem werde es als Wahllokal genutzt. Oben sind laut Kohlert "Räume vermietet". Im Obergeschoss könnten zwei Wohnungen mit etwa 64 respektive 46 Quadratmetern entstehen, wie Oberhauser in der Sitzung erläuterte. Zusätzlich könnte das Dachgeschoss ausgebaut werden, wodurch eine dritte Wohneinheit mit etwa 75 Quadratmetern geschaffen würde. "Die Optik des Hauses soll aber in etwa so bleiben, wie sie ist", sagte Kohlert. Der Umbau wurde bereits bei einem gemeinsamen Ortstermin mit den Vertretern des Landesamts für Denkmalpflege besprochen und erläutert. Sowohl die Sanierung als auch die Nutzungsänderung erscheinen Kohlert zufolge den Vertretern der Fachbehörde grundsätzlich möglich.

Lediglich Peter Lichtenegger (CSU) hatte zu den Plänen eine Frage: "Wenn wir drei weitere Wohnungen einbauen, wo finden wir dann die dazu notwendigen Stellplätze?" Diese ließen sich rund um das Gebäude schaffen, betonten Kohlert und Oberhauser. "Die Situation wird auf alle Fälle besser als jetzt", versprach der Rathauschef und erhielt für den Grundsatzbeschluss keine Gegenstimmen.

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