bedeckt München 24°

Egling:Es wird weiter zur Kasse gebeten

Die Gemeinde Egling tritt zum 1. Januar 2017 dem Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberland (KVS) bei. Das beschlossen die Gemeinderäte in ihrer Sitzung am Dienstag ohne Gegenstimme.

Im März 2015 hatte die Gemeinde erstmals den Entschluss gefasst, mit dem KVS zusammenarbeiten zu wollen. Damals hatten die Räte einen zweijährigen Probelauf vereinbart. Zwar hatte KVS-Außendienstleiter Thorsten Preßler im Sommer dieses Jahres einen Zwischenbericht vorgelegt und zugegeben, "dass die erste Zeit schwierig war". Zunächst konnten nur wenige Messstellen im weitläufigen Gemeindegebiet genutzt werden. Die Gesamtkosten der Überwachung beliefen sich deshalb auf etwas mehr als 6640 Euro, an Verwarn- und Bußgeldern gingen zunächst lediglich 3540 Euro ein. Unterm Strich also ein Minus von rund 3100 Euro, das Egling im vergangenen Jahr einfuhr. Aber das änderte sich laut Preßler bereits mit dem laufenden Jahr. Und mit dem Beitritt werden die Preise für die Messaktionen auch günstiger für die Gemeinde. "Unterm Strich werden wir also weniger Kosten haben", freute sich Bürgermeister Hubert Oberhauser (FW) am Dienstag.

Inzwischen gibt es 14 Messstellen in der Großgemeinde Egling, und die Zusammenarbeit mit dem KVS funktioniere, sagte Oberhauser. Regelmäßig würden die Geschwindigkeiten in Attenham, Öhnböck, Moosham, Schalkofen, Eulenschwang, Aufhofen und Dettenhausen gemessen, dazu kämen laut Oberhauser zwei Messstellen in Siegertshofen, zwei in Deining und drei in Egling. Auch die Bevölkerung sähe die Kontrollen inzwischen weitgehend positiv. Michael Neubauer (CSU) dankte für den Beitritt: "Wir sind nun mal eine verkehrsreiche Gemeinde."