Der Anbau an die Krippe wird unterkellert, das Untergeschoss erhält Tageslicht. Das wird dadurch erreicht, dass der Hang abgetragen wird. Dadurch können die Räume im Untergeschoss als Turn- und Personalräume genutzt werden, und die Gemeinde hält sich die Option offen, bei weiter wachsendem Bedarf eine fünfte Krippengruppe einzurichten, wie Bürgermeisterin Margit Menrad auf Anfrage erklärte. Der Anbau wird als Flügel an das bestehende Krippengebäude errichtet, allerdings nicht im rechten Winkel, sondern etwas weiter aufgeklappt, so dass eine größere Fläche zum Spielen zwischen den beiden Flügeln entsteht. Bisher hat die Krippe zwei Gruppen, durch die Erweiterung werden es vier.
Durch die Unterkellerung steigen die Kosten für den Anbau, Menrad zufolge werden sie auf 1,3 bis 1,5 Millionen Euro geschätzt, das entspricht in etwa einer Verdoppelung. "Wir bekommen aber auch eine doppelte Nutzung", sagte sie. Die genauen Kosten könne man noch nicht beziffern, da noch keine fertige Planung vorliege. Der Gemeinderat stimmte den Änderungen am Montag zu.