Christopher Street Day in Wolfratshausen„Das ist genau, was wir brauchen“

Lesezeit: 3 Min.

Rund 350 Menschen beteiligten sich am  Christopher Street Day in Wolfratshausen.
Rund 350 Menschen beteiligten sich am  Christopher Street Day in Wolfratshausen.
Manfred Neubauer

Eine Woche nach dem Anschlag in Berlin steht der CSD in Wolfratshausen unter besonderen Vorzeichen. Rund 350 Menschen lassen sich davon nicht beirren und setzen ein Zeichen für Vielfalt und Demokratie. Ein mulmiges Gefühl aber bleibt.

Von Paul Schäufele, Wolfratshausen

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Freude an der Vielfalt, bunte Lebensfreude, ausgelassener Spaß: So kennt man die Veranstaltungen des Christopher Street Day (CSD), auf denen Personen der LGBTIQ-Community weltweit für ihre Rechte demonstrieren und feiern. Doch eine Woche nach dem islamistischen Anschlag auf Besucher des Berliner CSD spielen in Wolfratshausen noch andere Gefühle eine Rolle. Nervosität, Verunsicherung, aber vor allem eines – positiver Trotz. Und so bestimmt den Wolfratshauser CSD neben dem Motto „Wenn alles wieder grau wird, mach’ Farbe dran!“ noch ein anderes Motiv: „Jetzt erst recht“.

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In Wolfratshausen veranstaltet die queere Community am 1. August zum zweiten Mal einen Christopher Street Day. Das Organisationsteam will damit auch ein Zeichen gegen rechte Backlash-Versuche setzen.

SZ PlusVon Jasmin Engel

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