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Friseure im Lockdown:"Wir bekommen viele unmoralische Angebote"

Friseursalon Lederer

Martina Lederer vom Friseursalon "Hair by Lederer" in Bad Tölz kämpft um ein besseres Image ihrer Branche. Im derzeitigen Corona-Lockdown zeigt sie Solidarität mit ihrer Kundschaft - und lässt auch ihren herausgewachsenen Ansatz, wie er ist.

(Foto: Manfred Neubauer)

Seit mehr als einem Monat haben Friseure geschlossen. Martina Lederer ist Inhaberin eines Salons - und weiß: es wird gerade viel unter der Hand gearbeitet. Ein Gespräch über penetrante Kunden und die Frage, warum Schwarzarbeit der Branche schadet.

Interview von Klaus Schieder

Schon seit gut einem Monat können Friseure nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen, ihre Salons müssen wegen der Corona-Maßnahmen wie bereits im ersten Lockdown geschlossen bleiben. Eine Folge davon ist, dass mancher Haarschnitt heimlich in Privatwohnungen vorgenommen wird, mithin in verbotener Schwarzarbeit. Für Irritationen sorgten zuletzt auch frisch frisierte Fußball-Profis aus der Bundesliga. Die Friseurmeisterin Martina Lederer (39), die in Bad Tölz den Salon "Hair by Lederer" führt, spricht im SZ-Interivew über Kunden, die jetzt unbedingt einen Termin wollen, die Folgen der Schwarzarbeit und die Auswirkungen des gerade um einen Monat verlängerten Lockdowns für ihre Branche.

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