Auf den ersten Blick wirkt das Ergebnis der ersten Runde der Wolfratshauser Bürgermeisterwahl unspektakulär – ganz nach dem Motto: „Alles wie beim letzten Mal“. In der Stichwahl treffen Amtsinhaber Klaus Heilinglechner (Bürgervereinigung Wolfratshausen) und sein Stellvertreter Günther Eibl (CSU) erneut – wie bereits 2020 – aufeinander. Hinter diesem scheinbar gewohnten Ergebnis verbirgt sich jedoch ein Debakel für die städtische SPD: Ihr Kandidat Renato Wittstadt, 69, pensionierter Betriebsprüfer, erhielt stadtweit nur 3,5 Prozent der Stimmen – ein erbärmliches Resultat für eine Partei, die vor zwölf Jahren mit Fritz Meixner noch 34,5 Prozent erreicht hatte.
MeinungSPD-Debakel im WolfratshausenAuf dem Weg zur Splitterpartei
Kommentar von Benjamin Engel, Wolfratshausen
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Mit nur 3,5 Prozent schlittern die Wolfratshauser Sozialdemokraten mit Renato Wittstadt bei der Bürgermeisterwahl in ein Debakel. Die Partei muss sich fragen, ob sie auf den richtigen Kandidaten gesetzt hat.
