Stark gefährdete Art:"Dem Braunkehlchen fehlt der Lebensraum"

Stark gefährdete Art: Ein Bild, das man immer seltener zu sehen bekommt: ein Braunkehlchen beim Abflug.

Ein Bild, das man immer seltener zu sehen bekommt: ein Braunkehlchen beim Abflug.

(Foto: H. Duty/imago/blickwinkel)

Elisabeth Wölf, Sprecherin des Landesbunds für Vogelschutz, erklärt, warum die Loisach-Kochelsee-Moore strenger geschützt werden müssen. Der Bestand des Wiesenbrüters hat sich selbst dort innerhalb weniger Jahre halbiert.

Interview von Felicitas Amler, Benediktbeuern

"Das Braunkehlchen ist Vogel des Jahres 2023, und es steht schlecht um die Art", meldet der Landesbund für Vogelschutz (LBV). Der Singvogel und Langstreckenzieher sei europa- und deutschlandweit massiv gefährdet und in Bayern vom Aussterben bedroht. Landesweit gebe es nur noch 420 Brutpaare (Stand 2021). Das europaweit bedeutende Vogelschutzgebiet Loisach-Kochelsee-Moore beheimatet Bayerns wichtigsten Braunkehlchenbestand, doch auch dieser ist stark gefährdet. Die SZ sprach darüber mit Elisabeth Wölfl, Leiterin der Bezirksgeschäftsstelle Oberbayern des Landesbunds für Vogel- und Naturschutz (LBV). In Benediktbeuern wird eine Ausstellung zum Thema gezeigt.

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