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SZ-Tatortserie:Der Seilbahn-Säger vom Brauneck

Das Brauneck in Lenggries ist ein beliebtes Ausflugsziel. Doch 1964 schrammen Besucher nur knapp an einer Katastrophe vorbei.

(Foto: Manfred Neubauer (Bearbeitung: SZ))

Um seinem Bruder zu schaden, macht sich Georg O. am Tragseil der Bergbahn in Lenggries zu schaffen. Er muss in die Psychiatrie, wird gegen Auflagen entlassen - und verschwindet in der Wildnis.

Am ersten Weihnachtsfeiertag 1964 drängen sich Schlangen von Skiläufern an der Brauneckbergbahn. Noch ehe die ersten in die Gondeln steigen, wird die Bahn abgeschaltet. Wie ein Paukenschlag verbreitet sich die Nachricht: Bei der vorgeschriebenen morgendlichen Kontrolle hat ein Bergbahnarbeiter festgestellt, dass das Zugseil angesägt wurde, drei Mal auf einer Länge von sieben Zentimetern.

Nur knapp ist die Seilbahn damals an einer Katastrophe vorbeigeschrammt: Wäre das 28 Millimeter starke Zugseil gerissen, alle Gondeln wären in die Tiefe gestürzt und hätten Hunderte von Skifahrern in den Tod gerissen. Der aufstrebende Wintersportort Lenggries steht unter Schock, das Seilbahn-Attentat erregt bundesweit die Gemüter. Zumal im Oktober des Vorjahres schon einmal Schnitte im Zugseil festgestellt und die Bahn vorübergehend abgeschaltet worden war.

Polizei in Bayern Ein Leben zwischen Mord und Totschlag
SZ-Tatortserie

Ein Leben zwischen Mord und Totschlag

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Damals regelt die Brauneckbergbahn GmbH, die zur Tatzeit zu 67 Prozent dem Essener Stahlkonzern Krupp gehört, die Sache weitgehend geräuschlos. Das zweite Attentat in der Weihnachtszeit des Folgejahres sorgt dagegen für größtes Aufsehen. Für die im Jahr 1957 eröffnete Bergbahn, die mit ihren 64 Kabinen stündlich 400 Skifahrer aufs Brauneck befördern konnte, ein Desaster: Der Einnahmeverlust wird auf eine sechsstellige Summe geschätzt, ganz zu schweigen vom Imageverlust für das Brauneckdorf, das sich in wenigen Jahren zur Top-Skidestination in Deutschland entwickelt hatte.

Die Bergbahn setzt 20 000 Mark Belohnung für die Tataufklärung aus, eine achtköpfige Sonderkommission wird eingesetzt. Der Kreis der Verdächtigen ist groß: Ehemalige Betriebsangehörige, denen gekündigt wurde, Naturfanatiker, denen die Bergbahn ein Dorn im Auge ist, Psychopathen, jugendliche Scherzbolde. Und von Anfang an gehört auch Georg O. zu den Verdächtigen. Dessen Bruder betreibt am Idealhang auf dem Brauneck einen Skilift, der schon einmal beschädigt worden war.

Etliche Indizien sprechen gegen Georg O., der von Geburt an geistig zurückgeblieben ist. Am 8. Januar 1965 wird er verhaftet. Der Prozess im darauffolgenden November wird vom Landgericht München I wegen des großen Publikumsinteresses in den Sitzungsraum des Lenggrieser Rathauses verlegt. "Da sitzt er nun auf einem hölzernen Stuhl, der für die massige Gestalt zu klein ist", berichtet die SZ am 4. November 1965. In den Händen der grüne Trachtenhut mit Edelweiß, "aus dem geröteten Ökonomengesicht" blicken blaue Augen unter dem strohblonden Haar hervor. "I sog überhaupt nix", habe der 40-jährige Angeklagte erklärt - so stand es damals in der Zeitung.

Georg Obermüller vor Gericht im Sitzungssaal des Rathauses

Georg O. 1965 bei der Gerichtsverhandlung im Sitzungssaal des Lenggrieser Rathauses.

(Foto: SZ-Archiv)

Das Leben hat es nicht gut gemeint mit Georg O. Der Schorsch sei immer das fünfte Rad am Wagen gewesen, sagt der Tölzer Kriminalobermeister Anton Hartgasser als Zeuge vor Gericht. "Bei jeder Gelegenheit hat er Prügel bekommen." Er sei als "Dorfdepp" behandelt worden und habe auf Spott und "vermeintliche und wirkliche Benachteiligungen" mit Gewalttätigkeiten reagiert.

Als Ältestes von vier Geschwistern wird Georg O. auf einem Bauernhof in Schlegldorf bei Lenggries geboren. Vor Gericht wird ihm ein Gutachter "erhebliche Geistesschwäche und psychopathische Anwandlungen, aber auch ein gewisses Maß an Pfiffigkeit" bescheinigen. Er verlässt die Volksschule nach der vierten Klasse und arbeitet auf dem elterlichen Hof mit. Zur Mutter hat er ein sehr gutes Verhältnis. Der Vater misshandelt ihn, "schlägt ihn häufig und unmenschlich", wie in den Akten vermerkt ist. Im Jahr 1948 schlägt Georg zurück: Er tötet den Vater mit einer Spitzschaufel, das Gericht erkennt ihm Notwehr zu. Nach dem Tod der Mutter pocht Georg im Streit um das Hoferbe auf sein Recht als Erstgeborener. Die Geschwister widersetzen sich aus Sorge um den Hof, die Erbfolge bleibt zunächst ungeklärt. Sein Bruder Nikolaus erhält den Skilift am Brauneck, was der Schorsch als "nicht recht" empfindet, wie er später bei der Vernehmung erklärt.

Immer wieder gibt es Streit, im Frühjahr 1963 bedroht Georg O. seinen Bruder und demoliert dessen Auto mit einer Mistgabel. Wegen Gemeingefährlichkeit wird er für einige Zeit in die Nervenheilanstalt Gabersee eingewiesen. Bereits bei der Bergbahn-Sabotage im Oktober 1963 war Georg O. ins Visier der Ermittler geraten. Damals waren die Beamten aber davon ausgegangen, dass die Säge nach einem Gebrauch an einem Stahlseil stumpf und unbrauchbar sein müsse und der Täter Erfahrung in der Metallbearbeitung haben müsse - beides war nicht der Fall. Zudem wurde Georg O. von Angehörigen und Nachbarn Höhenangst bescheinigt, was es ihm unmöglich machen würde, eine Leiter zu besteigen und das Zugseil einer Bergbahn anzusägen.

Über den Prozess zur Tat, die bayernweit Menschen bewegt hat, berichtete die SZ am 4. November 1965.

(Foto: SZ-Archiv)

Nach dem zweiten Sabotageakt nehmen sich die Ermittler noch einmal den Hof in Schlegldorf vor. Die Metallsäge ist verschwunden. In der Hosentasche von Georg O. werden Metallrückstände nachgewiesen, obwohl dieser behauptet, nie im Leben mit einer Stahlsäge gearbeitet zu haben. Am Tatort wird eine Luftpumpe gefunden, die dem Angeklagten gehört. Auch sein Alibi hält nicht Stand. Georg O. wird verhaftet, erst eine Woche später gesteht er die Tat. Er habe seinen Bruder schädigen wollen, weil der sonst während der Weihnachtszeit so viel Geld mit seinem Lift verdient hätte, der über die Gondelbahn erreichbar ist. Die Stahlsäge habe er anschließend in die Isar geworfen.

Das Urteil wird im Lenggrieser Sitzungssaal verkündet: 18 Monate Gefängnis, anschließend Unterbringung in einer Heil- und Pflegeanstalt. Auch in den Folgejahren macht Georg O. von sich reden: Im Sommer 1968 wird er mit der Auflage aus der Heilanstalt Haar entlassen, dass er künftig bei seinem Bruder auf dem elterlichen Hof lebt. Besonders lange geht das allerdings nicht gut. Nach einem Streit verschwindet Georg O. im Wald, schläft in Berghütten und haust im Gebiet des oberen Längentals wie ein "Waldmensch", schreibt der Autor Christoph Schnitzer in seinem Buch "Mordsgeschichten aus Bad Tölz und dem Isarwinkel".

Die SZ-Tatortserie beleuchte die spektakulärsten Kriminalfälle aus München und der Region.

(Foto: Hosse)

Nach einer erneuten Beschädigung des Idealhang-Lifts 1968 wird Georg O. in Gewahrsam genommen, "beinah zum Skelett abgemagert und vollbärtig wie Rübezahl", heißt es im Polizeibericht. Im Jahr 1977 gelingt ihm erneut die Flucht aus Haar. Vorsichtshalber wird angeordnet, die Bergbahn Tag und Nacht in Betrieb zu halten, um ein Ansägen der Seile unmöglich zu machen. Einen Tag später wird Georg O. am Tölzer Maxlweiher festgenommen. Im Februar 1998 ist er in einem Pflegeheim in Schlehdorf gestorben.

Bergbahn-Chef Peter Lorenz war zum Zeitpunkt des Anschlags gerade zwölf Jahre alt. Er lebte damals in Schliersee und hat als Bub das Seilbahn-Attentat am Brauneck mitbekommen. Die Stärke von Trag- und Zugseil habe sich nicht geändert, sagt Lorenz, der seit 2001 Geschäftsführer der Bahn ist. Aber das Zugseil habe eine "höhere Festigkeit", weil nun in 85 Kabinen doppelt so viele Fahrgäste wie früher auf den Berg befördert werden. Die Seile mit einer Metallsäge zum Reißen zu bringen, hält er für kaum möglich, sie hätten vierfache Sicherheit. "Da müsste man schon mit einer Flex kommen."

Damals wie heute sind die Kontrollen engmaschig. Gefeit sei man vor einem Anschlag trotzdem nie, sagt Lorenz. "Wenn die kriminelle Energie groß genug ist, ist alles möglich."

SZ-Serie
Tatort Region

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