Brandbrief:Ramadan fordert Kurzarbeit für Kultur

Der in zwölf oberbayerischen Städten und Gemeinden aktive Ickinger Kultur-Veranstalter Wolfgang Ramadan ("Brotzeit & Spiele") appelliert an die Politik, für seine Branche die Möglichkeit der Kurzarbeit zu verlängern. Diese ende sonst im Februar. Ramadan hat sich einer Initiative mehrerer Spielstätten im Verband für Popkultur in Bayern angeschlossen. Der von ihm selbst so bezeichnete "Brandbrief" richtet sich an Landtagsabgeordnete, Landräte und Bürgermeister. Die Kulturbranche sei - bald im dritten Jahr der Pandemie - von den Einschränkungen zur Bekämpfung der pandemischen Lage am stärksten betroffen, heißt es in dem Schreiben. Nur durch umfangreiche Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern sei es bislang gelungen, eine nie dagewesene Pleitewelle mit massiven Arbeitsplatzverlusten in der Kulturbranche zu verhindern. Kurzarbeit sei ein wichtiger Bestandteil gewesen. Ohne sie "müssten die meisten Betriebe ab dem März die vollen Lohnkosten selbst aufbringen, obwohl ihnen durch die aktuellen Verordnungen keine Möglichkeit gegeben ist, relevante Umsätze und Erträge zu generieren". Ramadan erklärt, der Tölzer Landrat Josef Niedermaier (FW) und der Bad Heilbrunner Landtagsabgeordnete Martin Bachhuber (CSU) hätten bereits ihre Unterstützung zugesagt.

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