Bauen am Berg„Die Qualität war nicht immer optimal“

Lesezeit: 4 Min.

Die Tölzer Hütte am Schafreiter wurde vor wenigen Jahren generalsaniert.
Die Tölzer Hütte am Schafreiter wurde vor wenigen Jahren generalsaniert. Benjamin Engel/oh

Im Deutschen Alpenverein ist Architekt Robert Kolbitsch für 325 Hütten in den Alpen zuständig. In dieser Funktion muss er sich mit Sanierungen, Um- und Ersatzbauten befassen.

Interview von Benjamin Engel, Bad Tölz-Wolfratshausen

SZ bei Google bevorzugen

Die aus Bruchsteinen gemauerten Außenwände, der Dachstuhl und die Fensterläden aus Holz prägen das Bild der klassischen Schutzhütte in den Bergen. Um die „Bereisung der Alpen zu erleichtern“, wie es damals hieß, intensivierten Alpenvereine ihre Bautätigkeit ab den 1880er-Jahren. Als das Bergsteigen nach Ende des Ersten Weltkriegs boomte, wurden viele Bestandsgebäude saniert, erweitert oder gleich neu gebaut. 1924, also vor genau hundert Jahren, wurde etwa die Tölzer Hütte am Schafreiter nach zweijähriger Bauphase fertiggestellt – und jüngst erst generalsaniert. In den Fokus rücken aber zunehmend auch futuristisch anmutende Ersatzbauten im Alpenraum. Robert Kolbitsch, Architekt und Ressortleiter Hütten und Wege im DAV-Bundesverband, äußert sich gegenüber der SZ, was für ihn gute Architektur im Gebirge ausmacht und ob die Nachbarländer mutiger in der Formensprache sind.

Zur SZ-Startseite

Umweltschutz beim Wandern
:Ein Bett für jeden Klimaschützer

In der Tölzer Hütte am Schafreuter können Alpenvereinsmitglieder, die öffentlich anreisen, umsonst übernachten. Die Aktion kam in diesem Sommer gut an - auch dank des Neun-Euro-Tickets.

Von Veronika Ellecosta

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: