Das Projekt „Nasse Weiden Klosterland Benediktbeuern“ erhält 360.000 Euro aus dem Bayerischen Naturschutzfonds. Laut einer Pressemitteilung des bayerischen Umweltministeriums ist das ein Zehntel der Gesamtsumme, die der Naturschutzfonds in diesem Jahr für Naturschutzprojekte im Freistaat bereitstellt.
Nur etwa zehn Prozent der bayerischen Moore gelten als naturnah oder intakt. Die verbleibenden 90 Prozent wurden größtenteils für die landwirtschaftliche Nutzung entwässert. So auch das Klosterland Benediktbeuern. Dort setzt das Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) im Kloster Benediktbeuern jedoch seit Beginn der 1990er-Jahre Maßnahmen zur Extensivierung, Wiedervernässung und Renaturierung auf circa 142 Hektar um.
Ein Ziel des Projekts ist die großflächige Ganzjahresbeweidung in genossenschaftlicher Form mit der Einführung einer eigenen Marke. Außerdem soll der Lebensraum für Wiesenbrüter aufgewertet werden.

