Benediktbeuern:Ikonen des Glaubens

"Aus dem Leben Jesu und Mariens" ist der Titel einer Ikonenausstellung von Helmut A. Haffner in Benediktbeuern. Ikonen spielten für die frühen Christengemeinden eine zentrale Rolle bei der Glaubensverkündigung: In den ersten Jahrhunderten konnte kaum jemand lesen und schreiben, das Evangelium wurde anhand von Ikonen weitergegeben. Solche "Kultbilder" sind nun im Kloster Benediktbeuern zu sehen.

Haffner gibt mit seiner Ausstellung Einblick in die Ikonenvielfalt, indem er byzantinische, griechische, russische, koptische und äthiopische Werke ausstellt. Der Künstler hat die Ikonenmalerei bei den Mönchen des Heiligen Berges Athos erlernt und stetig vertieft. Seit mehreren Jahren gibt er selbst Kurse im Exerzitienhaus Schloss Fürstenried in München. Gerade in der Ostkirche haben Ikonen den Stellenwert liturgischer Darstellungen, sie sind nach festen Regeln in die Bilderwand orthodoxer Kirchen, der Ikonostase, integriert. Als solche fungieren sie als Gebetsbilder und versinnbildlichen Heilige.

Die Ausstellung kann bis 24. Oktober täglich von 10 bis 17 Uhr im Kreuzgang des Westflügels besichtigt werden. An den Wochenenden ist auch der Künstler anwesend.

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