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Camping in Corona-Zeiten:"Wir könnten unseren Platz gut dreimal voll machen"

Campingplatzgeschichte

Dicht an dicht stehen die Camper in diesem Jahr auch auf dem Campingplatz Ambach im oberbayerischen Münsing.

(Foto: Hartmut Pöstges)

Ferien im eigenen Land und Urlaub im Zelt oder Wohnmobil: Campen ist so beliebt wie lange nicht mehr. Über den Kampf um einen Stellplatz und die größte Angst der Platzbetreiber.

Von Benjamin Engel, Bad Tölz-Wolfratshausen

Wie von einem Wellenkamm steil nach unten gezogen und dann umso schneller wieder auf den nächsten hinauf geschleudert, hat sich Katharina Probst heuer gefühlt. Erst häuften sich im Lenggrieser Bergcamping mit dem Lockdown im März die Stornierungen für Buchungen bis in den September. Als die Mitbetreiberin zu Pfingsten wieder aufsperren durfte, schwollen die Anfragen an. "Momentan geht es uns wirklich gut", sagt sie Anfang August. "Wir könnten unseren Platz gut dreimal voll machen." Für die Zeit der Sommerferien ist das Gelände am Fuß des Braunecks bei Lenggries nahezu ausgebucht. Nur noch für ein zwei, Nächte könnten derzeit Gäste unterkommen, sagt Probst. Die Nachfrage sei im Vergleich zum Vorjahr deutlich größer.

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