Handwerk in den Alpen:"Es ist wie eine Sucht"

Lesezeit: 3 min

Sanierung der Falkenhütte im Karwendel

Handwerk in luftiger Höhe: Die Falkenhütte im Karwendel wurde von 2017 bis 2020 saniert.

(Foto: Alpenvereinssektion Oberland)

Wenn Hütten in den Bergen saniert werden, kümmern sich die Eglinger Schreiner Christian Barisch und Erich Zengerle um den Innenausbau - und müssen unter dem Gipfel logistische Herausforderungen meistern.

Von Veronika Ellecosta

Verglichen mit ihrem langen Leben als steinerne Erhebungen in der Erdgeschichte wurden die Alpen erst spät touristisch erschlossen - im ausklingenden 19. Jahrhundert. Ausflügler und Sommerfrischler aus der Stadt zog es fortan in die Berge, und alpinistische Touren wurden zum Volkssport. Es war die Geburtsstunde der Alpenvereine, die es sich zur Aufgabe machten, Steige und Wanderwege anzulegen und den Wanderern Schutz und Verpflegung anzubieten. Damit kamen auch die ersten Schutzhütten als touristische Stützpunkte in die Felsen. Schätzungsweise 1300 Hütten wurden bis heute in den Alpen errichtet. Wind und Wetter und die Jahrzehnte haben an ihnen genagt, sodass die Zeit für eine Renovierung reif ist.

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