Bayerische Oberlandbahn:Bald hat es sich ausgequietscht

LINT Züge BOB

Sollen gegen das Quietschen mit Absorberringen ausgestattet werden: die Lint-Züge der Bayerischen Oberlandbahn.

(Foto: Manfred Neubauer)

Vor allem bei der Kurvenfahrt machen die neuen Lint-Züge schrille Geräusche. Nun sollen die Räder technisch nachgerüstet werden

Von Florian Zick

Auf den Strecken der Bayerischen Oberlandbahn (Bob) soll es sich bald ausgequietscht haben. Wie die Bayerische Regiobahn (BRB) als Betreiber der Linie mitteilt, sollen nach einer erfolgreichen Testphase die Räder der im Oberland eingesetzten Lint-Züge mit einem Absorberring nachgerüstet werden. Wie der Name schon sagt, absorbieren diese Ringe das schrille Fahrgeräusch, das bei den neuen Lint-Zügen vor allem beim Passieren von Kurven entsteht. Vor allem auf dem Tegernsee-Abschnitt, aber auch in Bad Tölz und Reichersbeuern hatten sich Anwohner der Zugstrecke immer wieder über Lärmbelästigung durch quietschende Züge beschwert. Letztlich hatte sich deshalb sogar Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) eingeschaltet. Die Absorberringe würden da nun Abhilfe schaffen. "Der Zug wird deutlich leiser", verspricht Arnulf Schuchmann, der Technische Geschäftsführer der BRB. Und nachdem der Freistaat nun auch zugesagt habe, den Löwenanteil der siebenstelligen Kosten zu übernehmen, könnten die Ringe nun sukzessive in die Räder eingebaut werden. "Von heute auf morgen geht das allerdings nicht", so Schuchmann. Er rechnet mit rund einem Jahr, bis auch die letzte Achse umgebaut ist.

© SZ vom 23.07.2021 / zif/kml
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