Barrierefreier TourismusMit dem Rollator in die Berge

Lesezeit: 6 Min.

Die Aussicht am Sylvenstein lässt sich auch genießen, wenn man nicht mehr so gut zu Fuß ist – vorausgesetzt, man schafft es an den See.
Die Aussicht am Sylvenstein lässt sich auch genießen, wenn man nicht mehr so gut zu Fuß ist – vorausgesetzt, man schafft es an den See. Manfred Neubauer

Der barrierefreie Tourismus wird auch im Oberland immer wichtiger. Doch wie gut ist man in Kochel, Lenggries und Bad Tölz auf Menschen mit körperlichen Einschränkungen eingestellt?

Von Stephanie Schwaderer, Bad Tölz

SZ bei Google bevorzugen

Einen Gipfel besteigen, eine Felswand erklimmen oder einen schneebedeckten Hang hinuntersausen: Mit Vergnügen wie diesen ist Louis Edlinger am Walchensee aufgewachsen. Er war 14, als er beim Skifahren am Herzogstand von einem Schneebrett erfasst und gegen einen Baum geschleudert wurde. Seither ist er querschnittsgelähmt. „Als Kind nimmt man das hin“, sagt der 31-Jährige heute, „das ist dann eben so.“ Mittlerweile lebt und arbeitet er als Komponist in Berlin. Im Urlaub jedoch zieht es ihn oft zurück an den fjordartigen See zwischen den bewaldeten Bergen – so wie unzählige Touristen und Ausflügler. Die werden im Schnitt immer älter. Wie gut ist die Gemeinde Kochel auf Menschen mit körperlichen Einschränkungen eingestellt?

Zur SZ-Startseite

Kommunalpolitik
:Plötzlich Landrat

Ludwig Schmid ist vom 1. Mai an der neue Landrat im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Bis dahin sind viele Dinge zu erledigen. Zum Beginn seiner Amtszeit möchte der 48-Jährige die Kommunikation verbessern und mehr Transparenz schaffen.

Von Alexandra Vecchiato

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: