Statistische Erhebung:Erste Begehungen für Zensus 2022

27 000 Bürgerinnen und Bürger werden vom 16. Mai bis 6. August interviewt.

In dieser Woche beginnen die Erhebungsbeauftragten mit ersten Begehungen für die statistische Erhebung namens Zensus 2022. Darauf verweist die Kreisbehörde und erklärt den Unterschied zu den eigentlichen Interviews: Die Erhebungsbeauftragten suchen zunächst die zufällig ausgewählten Adressen auf und erfassen die Namen der dort wohnhaften Haushalte laut Klingelschild oder Briefkasten. Die Begehungen dienen dazu, die Route für die Interviews zu planen und namentliche Terminankündigungsschreiben zustellen zu können. "In diesem ersten Schritt geht es aber noch nicht um den persönlichen Kontakt zwischen Erhebungsbeauftragten und den Haushalten vor Ort. Erst bei den Interviews passiert das dann", erklärt Karin Weiß, Leiterin der Erhebungsstelle. Diese wiederum starten am 16. Mai. 27 000 Bürgerinnen und Bürger werden dann bis 6. August interviewt.

"Die Erhebungsbeauftragten weisen sich unaufgefordert anhand eines offiziellen Ausweises der Erhebungsstelle aus und können sich damit legitimieren", betont die Kreisbehörde. Das Interview selbst müsse auch nicht in der eigenen Wohnung stattfinden. "Erhebungsbeauftragte führen die Befragung grundsätzlich an der Wohnungstür durch", so die Kreisbehörde. Bei Zweifel an der Glaubwürdigkeit kann sich der Auskunftspflichtige an die Erhebungsstelle des Landkreises, Telefon 08041/ 505-407 oder -704, wenden. Informationen sind auch unter www.zensus2022.de abrufbar.

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