Kommunalwahl 2026Sebastian Englich will Tölzer Landrat werden

Sebastian Englich sitzt seit 2020 für die Linke im Tölzer Kreistag, bei der Wahl 2026 bewirbt er sich um das Amt des Landrats.
Sebastian Englich sitzt seit 2020 für die Linke im Tölzer Kreistag, bei der Wahl 2026 bewirbt er sich um das Amt des Landrats. (Foto: Harry Wolfsbauer)

Die Linke Oberland nominiert den 30-jährigen Bäckermeister erneut zum Kandidaten um das höchste Amt im Landkreis.

Linke-Kreisrat Sebastian Englich will es nochmal wissen: Der 30-jährige Bäckermeister wurde vom Verband Oberland/Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen seiner Partei als Landratskandidat nominiert, wie bereits bei der Wahl 2020. Englich ist damit der fünfte Bewerber um die Nachfolge von Josef Niedermaier (FW), der nach 18 Jahren im Amt nicht erneut antritt.

Weitere Kandidaten sind der Landtagsabgeordnete und derzeitige stellvertretende Landrat Thomas Holz (CSU), die Kreisräte Ludwig Schmid (FW) und Klaus Barthel (SPD) sowie der Kreisvorsitzende der Grünen, Andreas Wild. Bei der Landratswahl 2020 bekam Englich zwar nur zwei Prozent der Stimmen, erhielt aber den einzigen Sitz für seine Partei im Kreistag. Er gehört der fünfköpfigen Fraktionsgemeinschaft zusammen mit der SPD an. 2023 bewarb er sich um das Direktmandat für den Landtag, kam aber nur auf 1,5 Prozent.

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„Der Einsatz für bezahlbaren Wohnraum und der konsequente Kampf gegen rechts“ sind laut Pressemitteilung zur Kandidatenkür zwei Themen, auf welche die Linke Oberland im Wahlkampf besonders setzt. „Die Partei will sich im Kreistag dafür einsetzen, dass Wohnen als Grundrecht behandelt wird“, heißt es darin. Außerdem dürfe „der Rechtsruck in der Gesellschaft nicht länger hingenommen werden“.

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