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SZ-Tatortserie:Als der "Tampon-Mord" Bad Tölz erschütterte

Mit einem Tierversuch wollte der Verteidiger die Anklage gegen Sebastian K. aus den Angeln heben.

(Foto: Archiv (Bearbeitung: SZ))

Im Frühjahr 1978 stirbt Marieluise Z. qualvoll an Zyankali. Der Verdacht fällt auf ihren Freund Sebastian K. - doch warum sollte er ausgerechnet seine Geliebte umgebracht haben? Ein Besuch beim damaligen Gerichtsreporter.

Als der Richter am 14. Mai 1979 die Mordverhandlung um den Tölzer "Tampon-Mord" eröffnete, schien der Fall eindeutig. Eine tote 37-Jährige, die qualvoll durch einen in Zyankali getränkten Tampon vergiftet wurde. Ihr 54-jähriger Geliebter, der als Chemiearbeiter Zugang zu dem tödlichen Stoff hatte. Der die Wohnung der Frau mit deren Hund verlassen hatte, während sie nach Atem ringend auf dem Bett lag. Der vorbestraft war und obendrein als "Giftmischer" bekannt, hatte er doch 24 Jahre zuvor versucht, seine Ehefrau zu töten. Sebastian K., der Tampon-Mörder?

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