Tölzer StiegenkircheWo Gläubige auf Knien 28 Stufen hinaufsteigen

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Für 2,5 Millionen Euro wurde die Tölzer Stiegenkirche von der Erzdiözese München und Freising und der Kirchenstiftung Heilig Kreuz saniert.
Für 2,5 Millionen Euro wurde die Tölzer Stiegenkirche von der Erzdiözese München und Freising und der Kirchenstiftung Heilig Kreuz saniert. Manfred Neubauer

Die Stiegenkirche auf dem Tölzer Kalvarienberg ist eine der wenigen ihrer Art in Bayern und zieht jährlich Hunderte Wallfahrer an. Erzdiözese und Kirchenstiftung haben sie in den vergangenen Jahren für rund 2,5 Millionen Euro sanieren lassen. Und das war dringend nötig.

Von Klaus Schieder, Bad Tölz

28 Stufen führen die Treppe in der Tölzer Stiegenkirche hinauf. 28 Stufen aus Stein, die an den Kreuzweg erinnern, den Jesus Christus auf den gepflasterten Straßen von Jerusalem gegangen ist. 28 Stufen, die der Gläubige nicht gehen, sondern kniend bewältigen soll – jede Stufe ein Gebet oder ein Problem, das er mit Gott bespricht. Oben erwartet ihn ein Versprechen: „Das Leiden Christi dir, o Christ, ein Laitter zu dem Himmel ist“, lautet eine Inschrift auf dem Treppenabsatz.

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