Mehrere LeichtverletzteDrei Schlägereien nach der Leonhardifahrt in Bad Tölz

Die Leonhardifahrt ist in  Bad Tölz ein Feiertag, der würdig und würdevoll begangen wird - aber nicht von allen.
Die Leonhardifahrt ist in  Bad Tölz ein Feiertag, der würdig und würdevoll begangen wird - aber nicht von allen. (Foto: Harry Wolfsbauer)

Es gab schon schlimmere Zeiten. Die Inspektion Bad Tölz meldet drei handgreifliche Auseinandersetzungen, bei denen übermäßiger Alkoholkonsum offensichtlich ein auslösender Faktor war.

Dem Polizeibericht der Inspektion Bad Tölz nach war die Leonhardifahrt am Donnerstag wieder mit üblichen Begleiterscheinungen verbunden. Im Vergleich zu früheren Zeiten war es heuer jedoch relativ harmlos. Gemeldet werden drei alkoholinduzierte Schlägereien und Handgreiflichkeiten.

Gegen 16.25 Uhr gerieten vor einer Kneipe in der Säggasse zwei 17 und 18 Jahre alte Antdorfer mit einem 18-jährigen Wackersberger in Streit. Letzterer wurde in den Schwitzkasten genommen, zu Boden gebracht und ins Gesicht getreten. Nachdem Security-Mitarbeiter die drei jungen Männer getrennt und den Streit scheinbar geschlichtet hatten, ging es an der Isar erneut los. Der Wackersberger packte einen der Antdorfer an den Hosenträgern und schubste ihn in die Isar.

Um 21.15 Uhr kam es am Girlitzer Weiher zu einer Prügelei zwischen zwei stark alkoholisierten Männer aus Dietramszell. Eine Polizeistreife trennte sie. Da beide Kontrahenten diverse Verletzungen im Gesicht und am Körper hatten, wurden sie beide ins Tölzer Krankenhaus gebracht.

Am frühen Freitagmorgen gegen 4 Uhr schlug schließlich eine 23-jährige Tölzerin in einer Kneipe in der Badstraße einem gleichaltrigen Mann aus Kochel eine Bierflasche auf den Kopf.  „Der junge Mann wurde blutüberströmt mit einer Kopfverletzung mit ins Krankenhaus nach Bad Tölz gefahren“, heißt es im Polizeibericht.

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:„Das ist unser höchster Feiertag“

10 000 Zuschauer, Traumwetter, gelöste Stimmung: Die Leonhardifahrt in Bad Tölz findet in diesem Jahr unter idealen Bedingungen statt. Beim Empfang der Stadt bezeichnet Bürgermeister Ingo Mehner die Pferdewallfahrt als „Hochamt bayerischer Kultur“.

Von Klaus Schieder

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