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Ausstellung in Starnberg:Kunst im Wartesaal

Sind Menschen, die abgeschirmt von der Zivilisation leben, glücklich? Diese Frage stellten sich Titus Arnu und Enno Kapitza. Sie unternahmen eine Himalaja-Expedition ins Tal des Glücks. Fotografien und Texte, die dabei entstanden, sind im Kulturbahnhof Starnberg zu sehen. Bürgermeisterin Eva John und andere Mitwirkende stellten das Programm für das kommende Halbjahr im "Wartesaal für allerhöchste Herrschaften" vor.

Elf Veranstaltungen haben Elisabeth Carr, Verena Fincke und Barbara Winkler geplant. "Wir kaufen keine fertigen Produkte ein", sagt Carr. Das Angebot gleiche einer"Schmuckschatulle". Als Veranstaltungsraum seien der Wartesaal und die Schalterhalle sehr beliebt, daher fehle es nicht an Interessierten. Die Kunstgestalterinnen sehen sich natürlich die Vorstellungen beziehungsweise Künstler an, bevor sie sie in ihr Programm aufnehmen. "Die künstlerische Besetzung ist hochkarätig", sagt Carr stolz.

Seit dem Jahr 2013 haben die Kuratorinnen Katharina Kreye, Ulrike Prusseit und Ursula Steglich-Schaupp bereits mehr als 45 Ausstellungen in der Schalterhalle eröffnet. Ihr Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem ständig neue Ausstellungen zu sehen sind, möglichst alle sechs Wochen.

"Wir lieben dieses Gebäude und sehen es als etwas ganz besonderes an", sagt die Starnberger Bürgermeisterin John. Da der Bahnhof aber stark sanierungsbedürftig ist, werde sie dem Stadtrat noch in diesem Jahr vorschlagen, Architektenleistungen zur Generalsanierung auszuschreiben. Ziel ist die dauerhafte kulturelle Nutzung des Gebäudes.

Das Halbjahresprogramm startet am Mittwoch, 18. September, mit der Ausstellung "TSUM - eine Himalaja-Expediton in das Tal des Glücks" in der Schalterhalle; am Freitag, 20. September, gibt es ein Konzert unter dem Motto "Musikalischer Salon 1. Klasse".

Infos unter www.starnberg.de