Welcher Beruf passt zu mir? Diese Frage treibt junge Menschen nicht erst um, seit Künstliche Intelligenz (KI) in die Ausbildungs- und Berufswelt eindringt. „90 Prozent der Jugendlichen haben keine Idee, was sie nach der Schule machen wollen“, sagt Monika Uhl. Zugleich meldet die IHK rund um München wieder Hunderte unbesetzte Ausbildungsstellen. Die Penzberger Unternehmerin hat vor zehn Jahren den „Ausbildungskompass“ entwickelt. Mittlerweile nutzen Heranwachsende und Eltern in ganz Oberbayern und Teilen Nordrhein-Westfalens diese Beruf-Findungshilfe. Wer sich einloggt, kann 630 Ausbildungsberufe nach den eigenen Interessen und Stärken filtern und bekommt entsprechende Praktika und Lehrstellen in der Umgebung angezeigt. Das digitale Orientierungsangebot ist derzeit Finalist für den Best of Technology Award 2026 der Wirtschaftswoche.
Jugend und Berufswahl„90 Prozent der Jugendlichen haben keine Idee, was sie nach der Schule machen wollen“
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Lehrstellen im Handwerk sind wieder mehr gefragt, hier eine Auszubildende zur Kfz-Mechatronikerin.
Oliver Berg/dpaWelchen Job wird es in drei Jahren noch geben? Jugendliche tun sich immer schwerer, eine Berufswahl zu treffen. Das liegt nicht nur an der KI, sagt Monika Uhl. Mit dem „Ausbildungskompass“ bietet die Penzberger Unternehmerin eine Orientierungshilfe an.
Interview von Stephanie Schwaderer, Region
