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Aus dem Polizeibericht:Zwei Arbeiter nach Leiterstürzen verletzt

Zwei schwere Arbeitsunfälle hat die Polizei am Mittwochnachmittag im Südlandkreis registriert: Bei Stürzen sind zwei Bauarbeiter in Bad Tölz und Lenggries schwer verletzt worden. Ein 26 Jahre alter Mann musste nach seinem Unfall mit Sehstörungen per Hubschrauber in ein Unfallkrankenhaus geflogen werden. Ein 59-Jähriger wiederum wurde mit mehreren Knochenbrüchen in dieselbe Klinik gebracht. Wie die Polizei berichtet, war der 26-Jährige gegen 13.24 Uhr bei Arbeiten an einem Rohbau in Lenggries etwa zwei Meter tief gefallen. Der Mann war gerade im Keller des Rohbaus beschäftigt und stand dazu auf einer Leiter, als aus unbekannter Ursache der untere Fuß weggeknickte und er zu Boden stürzte. Ein Arbeitskollege hörte seine Rufe, kam zu Hilfe und verständigte die Rettung.

Der 59 Jahre alte Mann wiederum arbeitete am Mittwoch auf einer Baustelle in der Förchenholzstraße in Bad Tölz. Wie die Polizei berichtet, führte er gegen 15.10 Uhr mit Hilfe eines fahrbaren Gerüsts Anstricharbeiten am Giebel an der Südseite des Gebäudes durch. Nach Angaben einer Zeugin stellte er zudem eine circa 1,80 Meter lange Leiter auf das Gerüst und lehnte diese an das Gebäude. Weil offenbar die Bremsen des Gerüsts nicht festgestellt waren, bewegte sich dieses von der Wand weg, der 59-Jährige stürzte aus etwa drei Meter Höhe auf den Teerboden und zog sich dabei die Verletzungen zu. Technische Mängel schließt die Polizei aus.

© SZ vom 13.11.2020 / cjk
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