bedeckt München

Aufruf an die Bürger:Stadtwerke suchen Namen für Familienbad

Kommunalunternehmen in Penzberg schreibt Wettbewerb aus, Einsendeschluss ist am 28. Februar. Bauarbeiten schreiten wie geplant voran

Die Stadtwerke Penzberg suchen einen Namen für das neue Familienbad. Dazu veranstalten sie einen Wettbewerb, bei dem alle Penzbergerinnen und Penzberger, aber auch Menschen aus der Region mitmachen können. "Nachdem sich die Bevölkerung im Rahmen des Bürgerentscheids für den Neubau des Bades ausgesprochen hat, wollen wir die Öffentlichkeit nun auch bei der Namensfindung beteiligen", erklärt André Behre, Vorsitzender des Kommunalunternehmens Stadtwerke.

Vorgaben werden Behre zufolge nicht gemacht. Der Kreativität seien mithin keine Grenzen gesetzt, betont er. Nur so viel: "Es bietet sich natürlich an, dass der Name einen Bezug zu unserem Familienbad hat." Bei den Stadtwerken erhoffe man sich möglichst viele und möglichst vielfältige Einsendungen - "ganz gleich, ob modern, spritzig, witzig oder auch ganz bodenständig", so Behre. Unter all den Beiträgen soll dann eine Jury den künftigen Namen für das Bad auswählen. Um auf den Wettbewerb hinzuweisen, legen die Stadtwerke der "Penzberger Rundschau" dieses Wochenende einen Teilnahmeflyer bei. Wer sich an der Namenssuche beteiligen möchte, kann seinen Vorschlag im Internet unter www.stadtwerke-penzberg.de/hallenbad/namenswettbewerb.html einreichen. Einsendeschluss ist am Sonntag, 28. Februar. Danach kürt die Jury die Sieger. Der Gewinner bekommt eine Geldkarte fürs neue Familienbad im Wert von 100 Euro. Die Zweit- bis Fünftplatzierten erhalten jeweils eine Karte für 50 Euro. Für die Plätze sechs bis zehn gibt es eine für 20 Euro. Alle Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Unterdessen verlaufen die Bauarbeiten für das Familienbad nach Plan. Wenn weiterhin alles glatt geht, soll der Neubau im Winter 2022/2023 eröffnet werden. Die Stadtwerke hatten das ehemalige Wellenbad im Juli 2016 übernommen. Der Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens entschied sich dann dafür, ein Familienbad zu errichten - ein Beschluss, der beim Bürgerentscheid im Oktober 2018 von 61 Prozent der stimmberechtigten Teilnehmer bestätigt wurde. Nach dem ersten Spatenstich begannen im November 2019 die Erd- und Spezialtiefbauarbeiten, im Oktober 2020 folgten die Arbeiten für den Rohbau.

Ursprünglich waren Kosten von rund 17,4 Millionen Euro vorgesehen. Allerdings machten die Stadtwerke mit der Wahl des Architekturbüros keinen guten Griff: Die Planung musste fast komplett über Bord geworfen werden. Nun wird mit Ausgaben von circa 25,4 Millionen Euro gerechnet. Auch der Zeitplan verzögerte sich dadurch.

Das neue Schwimmbad soll ein 25-Meter-Sportbecken mit fünf Bahnen, eine Sprunganlage mit einem Ein-Meter-Brett und einem Drei-Meter-Turm, außerdem Kombibecken mit Sprudelliegen und einem Strömungskanal bieten. Eine Großrutsche und ein Kinderbereich mit Spraypark sind für den Nachwuchs vorgesehen. Darüber hinaus soll es einen Saunabereich geben - mit zwei Saunen, einem Dampfbad und einer Außensauna mit Tauchbecken bieten. Die Badegäste bekommen obendrein auch ein gastronomisches Angebot.

© SZ vom 23.01.2021 / sci
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema