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Aktion vom Bund Naturschutz:Ickinger Baumgeschichten

"Zu fällen einen schönen Baum, braucht's eine halbe Stunde kaum, zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht's, bedenk es, ein Jahrhundert." An dieses Bonmot von Eugen Roth hat der Bund Naturschutz (BN) Icking gedacht und das Projekt "Ickinger Baumgeschichten" ins Leben gerufen. "Icking hat so viele schöne alte Bäume, die nicht nur 100 Jahre alt sind, sondern teilweise auch 200 bis fast 300 Jahre. Sie gehören hierher und hätten so mancherlei Geschichten zu erzählen", sagt Beatrice Wagner, Vorsitzende des Ickinger BN. In einem Flyer, der derzeit in der Gemeinde verteilt wird, werden sechs besonders eindrucksvolle Bäume oder Baumgruppen vorgestellt - mitsamt ihren Besonderheiten. Auf der Internetseite www.ickinger-baumgeschichten.de kann man mehr zu diesen Bäumen erfahren, zudem kann man sich die Koordinaten einer Radlroute herunterladen, die einen auf 14 Kilometern von Baum zu Baum führt. "Dies ist aber erst der Anfang", sagt Wagner. "Wir möchten die Ickinger aufrufen, uns ihre schönsten Lieblingsbäume zu senden, mit Fotos und einigen Zeilen, was diesen jeweiligen Baum so besonders macht." Diese Bäume werden dann ebenfalls mit ihren Geodaten auf die Webseite gestellt. Mit dem Projekt will der Bund Naturschutz das Bewusstsein in der Bevölkerung für alte Bäume schärfen.

© SZ vom 06.10.2020 / cjk

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