Im Jahr 1900 bargen Taucher im Wrack eines vor 2000 Jahren gesunkenen römischen Schiffes ein rätselhaftes Objekt. Mehr als 100 Jahre sollte es dauern, bis seine Funktionen erklärt werden konnten. Eben dies unternimmt Albert Maly-Motta am Freitag, 4. Februar, für seine Gäste in der Akademie am Schlossplatz. "Von Antikythera zum Zeiss-Planetarium - Das größte Rätsel der Antike als Wegbereiter zur modernen Astronomie" heißt sein Vortrag. Das Gerät, kaum so groß wie ein Schuhkarton, war seinen Worten nach nichts anderes als "ein astronomischer Computer". Es zeigte den Lauf von Sonne, Mond und Planeten und ermöglichte die Vorausberechnung von Sonnen-und Mondfinsternissen. "Es war also das erste Planetarium." Der Vortrag findet im Planetarium der Stadt Bad Tölz (Am Schlossplatz 4) statt und beginnt um 19.30 Uhr.