Die Bayerische Verwaltung für Ländliche Entwicklung lobt einen Preis aus: Gesucht werden Menschen, die in lösungsorientierter Zusammenarbeit Verbesserungen für den Wasserrückhalt, die Bodengesundheit oder den Gewässerschutz erreicht haben.
Die Auszeichnung mit dem Namen "bodenständig" hat das Ziel einer klimaangepassten Entwicklung des Flurwasserhaushalts. "Über die Ämter für Ländliche Entwicklung werden die Menschen im ländlichen Raum Bayerns dabei unterstützt, Maßnahmen zum dezentralen Wasserrückhalt, zur Verbesserung des Bodens und der Gewässer umzusetzen", heißt es in der Pressemitteilung.
"Gerade der Klimawandel ist eine große Herausforderung. Es gilt, Erosionen und andere Folgen von Starkregen in den Griff zu bekommen", sagt Günther Hegele, Leiter Stabsstelle Kommunikation und Medien im Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern. "In einigen Regionen Bayerns muss der Boden immer mehr Wasser aufnehmen können, in anderen mit weniger Regen auskommen und Wasser für Trockenperioden speichern."
In den sogenannten bodenständig-Projekten arbeiteten Gemeinden, Landwirte, Fachverwaltungen und andere von Anfang an auf Augenhöhe zusammen. Gerade dieses enge, lösungsorientierte Miteinander führe oft dazu, dass gemeinsam echte lokale Erfolge erreicht würden.
Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ist sich sicher, dass es in ganz Bayern viele engagierte Menschen im ländlichen Raum gibt, die auf ihre Art gemeinsam ihren Teil beitragen - egal, ob aktiv in einem bodenständig-Projekt oder in einem anderen Rahmen.
Bewerbungen können unter https://bewerbung.boden-staendig.eu eingereicht werden. Dort leitet ein Fragebogen durch die wichtigsten Angaben. Bewerbungsschluss ist der 31. August. Bis zu fünf Teambewerbungen werden von einer Fachjury ausgewählt und am 7. November 2022 feierlich ausgezeichnet. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld in Höhe von 2000 Euro je Team.
Weitere Informationen zum Preis und zur Bewerbung gibt es unter boden-staendig.eu/nachrichten/preis-2022