Von Wolfratshausen bis Kochel:Acht Tage Kultur

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Von Wolfratshausen bis Kochel: Fantasie, Bewegung und Spaß sind beim Familientag auf Gut Hub angesagt.

Fantasie, Bewegung und Spaß sind beim Familientag auf Gut Hub angesagt.

(Foto: Manfred Neubauer)

Drinnen oder draußen? Klassik oder Kabarett? Empfehlungen für die kommende Woche.

Drei Tage Tollhub

Der Kabarettist Andreas Rebers eröffnet am Freitag, 27. Mai, das dreitägige Tollhub-Festival auf Gut Hub in Penzberg. "Ich helfe gern" lautet seine Devise (Beginn 20 Uhr). Am folgenden Familientag gibt es wie immer einen Alternativmarkt; Kinder können das Theater "Pettersson & Findus" besuchen (15 Uhr) oder sich beim Ranggeln mit den AC-Ringern austoben (16 Uhr). Um 18 Uhr packt die Kapelle Beathotel ihre Instrumente aus. Zum Frühschoppen am Sonntag, 29. Mai, spielt die Kultband Williams Wetsox auf. Da gerade am Samstag viele hundert Besucher erwartet werden, bitten die Veranstalter darum, nach Möglichkeit mit dem Rad zu kommen oder den Besuch mit einer Wanderung zu verbinden. Infos unter kleinkunst-penzberg.de

Kunstverein stellt aus

Von Wolfratshausen bis Kochel: "Vielfalt" ist in der Galerie im Tölzer Stadtmuseum geboten. Das Foto entstand bei einer Schülerausstellung im März.

"Vielfalt" ist in der Galerie im Tölzer Stadtmuseum geboten. Das Foto entstand bei einer Schülerausstellung im März.

(Foto: Harry Wolfsbauer)

Der Kunstverein Tölzer Land meldet sich nach der Corona-Pause mit einer Ausstellung zurück. Unter dem Titel "Vielfalt" präsentieren die Mitglieder in der Galerie im Stadtmuseum ihre Arbeiten. Die Vernissage am Freitag, 27. Mai, beginnt um 18 Uhr. Die Ausstellung läuft bis 11. Juni und ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Miniballett und Pole Dance

Von Wolfratshausen bis Kochel: Jessica Iwanson wirkt als Gastdozentin bei der Akademie für Tanz und Gesundheit.

Jessica Iwanson wirkt als Gastdozentin bei der Akademie für Tanz und Gesundheit.

(Foto: Robert Haas)

In der Tölzer "Lust" wird getanzt. Am Freitag, 27. Mai, und Samstag, 28. Mai, gehört die Bühne der Alten Madlschule den Schülerinnen und Schülern der Akademie für Tanz und Gesundheit. "Von Allem ein bisschen" lautet das Motto. Gezeigt wird Mini- und Kinderballett, klassisches und modernes Ballett, Step Dance, Pole Dance und zeitgenössischer Tanz. Die Mitwirkenden sind zwischen vier und 60 Jahre alt. Die Münchner Tänzerin, Choreografin und Tanz-Pädagogin Jessica Iwanson hat zusammen mit Elena Kiesmülller von der Tölzer Tanz-Akademie die Choreografie erarbeitet. Die Vorstellungen beginnen um 17.30 Uhr, am Samstag gibt es zudem eine Matinee (11 Uhr). Der Eintritt kostet 15/9 Euro.

Elefantöse Klassik

Von Wolfratshausen bis Kochel: Benedikt Schregle, hier beim Kinderkonzert "Karneval der Tiere" des KVI, erzählt diesmal die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten.

Benedikt Schregle, hier beim Kinderkonzert "Karneval der Tiere" des KVI, erzählt diesmal die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten.

(Foto: Hartmut Pöstges)

Im Sommer 1940 wurde der Komponist Francis Poulenc auf die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten, aufmerksam. Seine Nichten wollten, dass er dazu auf dem Klavier improvisieren sollte. Wie hörte sich wohl der Dschungel an, und wie klang es, wenn ein Elefant Heimweh hat? Am Samstag, 28. Mai, bringt der Konzertverein Isartal (KVI) "Babar" auf die Bühne der Wolfratshauser Loisachhalle. Henri Bonamy am Klavier und Sprecher Benedikt Schregle erzählen, wie der kleine Elefant nach vielen Abenteuern zum König gekrönt wird. Kinder der Wolfratshauser Schule der Phantasie haben die Kostüme und das Bühnenbild gebastelt und spielen mit. Beginn ist um 11 Uhr. Die gleiche Geschichte gibt es am Samstag, 2. Juli, noch einmal in den Ratsstuben Geretsried (11 Uhr), dann jedoch wirken Kinder der Kita Blechkiste mit. Die Aufführungen dauern jeweils etwa 45 Minuten. Tickets zu 4 Euro gibt es an der Tageskasse eine Stunde vor Beginn. Für Gruppen ab zehn Personen können Karten vorab bestellt werden unter vorstand@freunde-kvi.de

"Im Bild" mit Karin Kneffel

Von Wolfratshausen bis Kochel: Karin Kneffels großformatige Gemälde laden zu Entdeckungen ein, hier ein Werk aus dem Jahr 2016.

Karin Kneffels großformatige Gemälde laden zu Entdeckungen ein, hier ein Werk aus dem Jahr 2016.

(Foto: Privat/oh)

Auf eine vielschichtige Spurensuche können sich Kunstinteressierte im Franz-Marc-Museum in Kochel begeben. "Im Bild" heißt die neue Ausstellung, die mehr als 30 Gemälde von Karin Kneffel zeigt - und zudem Bilder von Kokoschka, Kandinsky, Macke und Kirchner, die sich wiederum in Kneffels Gemälden entdecken lassen. Die 1957 geborene Künstlerin, Meisterschülerin Gerhard Richters, beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren in einer Serie von Gemälden und Aquarellen mit zwei Krefelder Villen, die vor knapp hundert Jahren von Ludwig Mies van der Rohe gebaut wurden. Kneffel ging von zeitgenössischen Fotografien der Innenräume aus, auf denen Werke der bedeutenden Kunstsammlung von Hermann Lange zu sehen sind. Sodann verfolgte sie den Weg seiner Gemälde und Skulpturen bis in die Museen, in denen sich diese Werke heute meist befinden. Ihre Bilder zeigen unbekannte Räume, wobei der Blick durch beschlagene oder mit Regentropfen überzogene Scheiben gebrochen wird. "Dieser durch die illusionistische Malerei Kneffels hervorgerufene Trompe-l'Oeil-Effekt zieht eine Grenze zwischen Vergangenheit und Gegenwart", heißt es in der Einladung zur Vernissage, die am Sonntag, 29. Mai, mit einem Künstlergespräch zwischen Museumsleiterin Cathrin Klingsöhr-Leroy und Karin Kneffel gefeiert wird (Beginn 11 Uhr). Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten von Cathrin Klingsöhr-Leroy, Burgu Dogramaci und Christiane Lange. Infos unter franz-marc-museum.de

Amanda im Selfie-Rausch

Von Wolfratshausen bis Kochel: Sebastian Reich und seine Nilpferdpuppe Amanda.

Sebastian Reich und seine Nilpferdpuppe Amanda.

(Foto: Alexey Testov/oh)

"Verrückte Zeit" heißt das neue Programm von Sebastian Reich und seiner Nilpferdpuppe Amanda, das am Sonntag, 29. Mai, in der Loisachhalle Wolfratshausen über die Bühne geht (Beginn 18 Uhr). Während Sebastian sich daran erinnert, wie man früher den Film noch zum Entwickeln brachte und Musikkassetten mit dem Bleistift spulte, ist Amanda ganz dem Selfie-Machen verfallen. Mit von der Partie ist laut Ankündigung auch noch "ein glücklicher Publikumsliebling, der Karriere gemacht hat, ein durchgeknallter Pinguin und ein ganz gewichtiges Tier, welches sogar Amanda in den Schatten stellt". Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie online unter www.eventim.de

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