Anhaltender Schneefall und rutschige Fahrbahnen haben am Mittwoch auf der A95 zu einer Serie von Unfällen geführt. Die Verkehrspolizei Weilheim meldet sieben Kollisionen, bei denen die Ursache stets „nicht angepasste Geschwindigkeit trotz klar erkennbarer Witterungsverhältnisse“ war.
Der schwerste Unfall ereignete sich bei Münsing kurz nach der Auffahrt Wolfratshausen in Fahrtrichtung Garmisch-Partenkirchen. Von sechs Unfallbeteiligten wurden fünf leicht verletzt und mehrere Fahrzeuge stark beschädigt. Der Gesamtschaden beträgt etwa 50 000 Euro. Beide Fahrstreifen waren wegen des Trümmerfelds auf der Autobahn eine Stunde lang gesperrt. Der Verkehr wurde von der Feuerwehr über den Standstreifen abgeleitet.
Auf Höhe von Großweil verunglückte ein 52-jähriger Autofahrer, als er in Fahrtrichtung München die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und ins Schleudern geriet. Das Fahrzeug krachte so heftig in die rechte Schutzplanke, dass zerbrochene Fahrzeugteile mehrere Hundert Meter weit über die Autobahn flogen. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Die A95 wurde für circa 40 Minuten komplett gesperrt.

