100. Geburtstag von Max Kruse:Es lebe das Urmel

Max Kruse, 2001

Max Kruse war einer der Ideengeber zum "Penzberger Urmel". Am 19. November jährt sich sein Geburtstag zum hundertsten Mal.

(Foto: Stephan Rumpf)

Preisvergabe und Familientag in Penzberg

Das Urmel hat ihn unsterblich gemacht: Max Kruse, Sohn der Puppenmacherin Käthe Kruse und des Bildhauers Max Kruse, ist als Erfinder des kleinen Dinosauriers noch immer in vielen Kinderzimmern präsent. Am 19. November jährt sich sein Geburtstag zum hundertsten Mal. Fast 30 Jahre hatte Kruse in Untermaxkron, einem Ortsteil Penzbergs, gewohnt. 2015 starb er dort im Alter von 93 Jahren. Sein Andenken lebt in seiner Wahlheimat auf besondere Weise fort. Alljährlich vergibt die Stadt den Kinder- und Jugendliteraturpreis "Penzberger Urmel". An diesem Freitag, 8. Oktober, ist es wieder soweit.

"Alle pandemiebedingten Einschränkungen haben unsere Kinderjury nicht davon abhalten können, sich intensiv mit Literatur und Grafik zu befassen und in vielen engagierten Diskussionen ihren persönlichen Favoriten zu küren", sagt Sandy Schantz von der Stadtbücherei Penzberg. Die Gewinner - stets werden ein Autor und ein Grafiker ausgezeichnet - werden am Freitag in einer von Kindern moderierten Feier geehrt und bekommen das "Penzberger Urmel" sowie das Preisgeld in Höhe von 2000 Euro überreicht. Die Kinderjury besteht aus 15 Buben und Mädchen im Alter zwischen neun und 13 Jahren. Sie alle haben sich durch zehn ausgewählte Bücher gearbeitet und über diese in zwei virtuellen und vier persönlichen Treffen diskutiert. "Die Entscheidung fiel schließlich einstimmig", so Schantz. Beginn in der Stadthalle ist um 17 Uhr (Anmeldung unter Telefon 08856/81 37 50 oder buecherei@penzberg.de).

Tags darauf lädt die Stadtbücherei zu einem großen "Urmel-Familien-Samstag" ein. Von 14 bis 17 Uhr ist in der Stadthalle "ein fröhlicher Nachmittag mit Vorlesen für kleinere und größere Büchermenschen" geplant, dazu gibt es Bastel- und Malangebote und Überraschungen wie den Besuch des Zauberers Zodiac. Er will seine Gäste ins Grübeln bringen, Dinge verschwinden und wieder auftauchen lassen. Der Eintritt ist frei. Bei beiden Veranstaltungen gelten die 3-G-Regeln. An der Stadthalle besteht die Möglichkeit, sich testen zu lassen. Zu Max Kruses hundertstem Todestag ist auch ein Gedenkband im Schwabe Verlag erschienen, der das literarische Werk des Autos beleuchtet.

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