Oben im Rang liegt ein großes Ohr. Es ist Kunst und eines von zahlreichen Objekten, die über den Innenraum des früheren Filmtheaters Sendlinger Tor verteilt wurden. Der Ort heißt jetzt „D INGS“, wurde Mitte Januar nach einem Jahr Leerstand als Zwischennutzung wiedereröffnet und wird vorerst bis zum Frühling mit allerlei Events, Konzerten und auch etwas Kino bespielt. Denn es soll wieder Leben in die Bude kommen, nachdem viele Münchner dem 1913 eröffneten Lichtspielhaus als Ort schöner Leinwanderinnerungen nachgetrauert hatten. Und das Ohr im Rang gehört zu diesem Plan der Revitalisierung. Wolfgang Niedecken allerdings erinnert der Saal an ein anderes Kino.
„BAP“-Konzert im Filmtheater Sendlinger Tor„Es wäre ein Verbrechen, dieses Kino zu einem Supermarkt zu machen“
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Wolfgang Niedeckens Auftritt im alten Lichtspielhaus wird zur nostalgischen Hommage ans Kino und das Geschichtenerzählen. Der Kölner überrascht mit einer Anekdote über seine Liebe zu München.
Kritik von Ralf Dombrowski

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