Interview mit Wolfgang Ambros:„Ich mach’ mich doch nicht zum Affen“

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"Genugtuung ist ein Gefühl, dass ich sehr selten zulasse in mir", sagt Austro-Pop-Legende Wolfgang Ambros. (Foto: Roland Defrancesco/Defrancesco Photography)

Ein Hausbesuch bei der Austro-Pop-Legende in Waidring. Wie wichtig Wolfgang Ambros der Zusammenhalt der Altvorderen ist, was er von Andreas Gabalier hält und warum er sich mit neuen Songs so schwertut.

Interview von Michael Zirnstein

Im März jagte Wolfgang Ambros seinem Heimatland einen gehörigen Schrecken ein: Statt sein Konzert zum 72. Geburtstag in der Wiener Stadthalle zu spielen, musste er ins Krankenhaus. Und wieder einmal wurde allen bewusst, wer da auf dem Spiel stand: der Urvater des Austropop, Schöpfer heimlicher Nationalhymnen wie „Da Hofa“, „Zentralfriedhof“ oder „Schifoan“. Und dann? Jetzt steht er schon wieder auf der größten Bühne des Landes: dem Donauinselfest in Wien. Und eine Woche später spielt er beim Tollwood-Festival in München. Ein Hausbesuch in Waidring an den Kitzbüheler Alpen, wo Ambros mit seiner Frau Uta Schäfauer, seinem Hund Devil und etlichen Singvögeln lebt.

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