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Wohnungen:Erst abreißen, dann aufbauen

Damit neue Wohnungen entstehen können, müssen mitunter alte weichen. 390 Wohngebäude mit 906 Wohnungen sind im vergangenen Jahr in München abgerissen worden. Inklusive Nichtwohngebäuden waren es sogar 504 Häuser. Diese Zahlen sind einer Veröffentlichung des Statistischen Amts zu entnehmen. Einen Schwerpunkt bildete dabei der Stadtbezirk Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln: 64 Gebäude mit 100 Wohnungen. Auf Platz 2 folgt der Bezirk Feldmoching-Hasenbergl (155 Wohnungen), auf Platz 3 Pasing-Obermenzing (68 Wohnungen). Durch den Abriss gingen insgesamt rund 69 000 Quadratmeter Wohnfläche verloren. Tatsächlich aber mussten die Gebäude in den allermeisten Fällen weichen, um Platz für Neubau zu schaffen. In knapp 83 Prozent der Fälle war der geplante Bau eines neuen Wohngebäudes die Ursache für den Abriss. Insgesamt wurden in München im vergangenen Jahr 8094 Wohnungen fertiggestellt. Der Spitzenreiter unter den Stadtbezirken war hierbei Ramersdorf-Perlach mit 1214 Wohnungen. Es folgen Trudering-Riem (792) und Bogenhausen (737).

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