Langsam geht es voran. In Raum 24.364 der Münchner Wohngeldstelle wird ein grauer Aktendeckel nach dem anderen aus dem meterlangen Hängeregister genommen. Akte für Akte, Fall für Fall. So arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich hier vor, um diese Papierflut zu bezwingen, die vor drei Jahren über die Behörde hereingebrochen ist, als ein Bundesgesetz geändert wurde und mit einem Mal so viel mehr Menschen einen Antrag an die Wohngeldstelle schickten. Darauf waren sie hier nicht vorbereitet.
WohngeldFast 9000 Münchner warten auf Zuschüsse zur Miete – manche schon seit Jahren
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Andere Städte genehmigen Wohngeld in nur wenigen Monaten. Warum braucht München so viel länger? Und wie kommen die Menschen in der Zwischenzeit über die Runden?
