Werner Heisenberg, Hohenzollernstraße 110

Der Opa ist Direktor des Max-Gymnasiums und der Vater Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität - da verwundert es kaum, dass der kleine Werner Heisenberg ein Streber ist und schon als Schüler, als er in der Hohenzollerstraße wohnte, gerne den Mathematiklehrer vertritt.

Trotz Einserabitur am Max-Gymnasium wird Werner Heisenbergs Genie an der Uni in München zunächst verkannt. Nach dem Abschluss verlässt er 1924 sein Elternhaus, beginnt im Dienste der Wissenschaft um die Welt zu reisen und gewinnt 1933 den Physik-Nobelpreis. Immer wieder kehrt er jedoch nach München zurück und erhält schließlich 1959 einen Ruf an die LMU. Insgesamt verbringt er rund 14 Jahre seiner Kindheit und Jugend in dem von Anton Wörz erbauten Jugendstilgebäude in der Schwabinger Hohenzollernstraße.

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21. Mai 2010, 14:272010-05-21 14:27:00 © SZ.de/fehu