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Winterbilanz:Mehr Schnee, mehr Splitt

Zahl der Sicherungs- und Räumeinsätze steigt stark an

Trotz der Aussicht, dass es auch in der kommenden Wochen noch zu Frost kommen kann, hat das Baureferat der Stadt München schon die Bilanz seiner diesjährigen Winterdienstsaison vorgelegt. Gestartet ist diese im November - "mit teils frostigen Nächten und Reifglätte, aber wenigen Niederschlägen", wie die Wetterbeobachter im Referat notierten. Ersten Schnee gab es dann Anfang Dezember, "in dessen weiteren Verlauf umfangreiche Schneefälle noch weitgehend ausblieben", wie es heißt. Bei allem Bemühen um Nüchternheit klingt da fast ein wenig Sehnsucht durch.

Ab Januar durften die Schneeräumer dann aber richtig loslegen: "Typisches, teilweise wechselhaftes Winterwetter mit frostigen Temperaturen und auch stärkeren Schneefällen", wurde festgehalten, "so dass viele umfangreiche Sicherungs- und Räumeinsätze" nötig wurden. Im Gegensatz zum milden Winter im Vorjahr, in dem überhaupt nur an sechs Tagen Schnee fiel, war in diesem also wieder richtig etwas geboten: starke Schneefälle und lang anhaltende Frostperioden - wie es sich für einen Winter gehört und wie es sich auch in der direkten Gegenüberstellung von Streusalz, Splitt und den damit verbundenen Kosten ablesen lässt.

2019/20 / 2020/21

Frost-Tage 65 / 92

Schneefall-Tage 6 / 22

Streusalz 5500 Tonnen / 14 000 t

Splitt 3500 t / 17 000 t

Kosten 9,4 Mio € / 23,2 Mio €

© SZ vom 10.04.2021 / Sz
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