Ausbau der Windkraft:Warum Norweger gegen Münchens Öko-Strom kämpfen

Lesezeit: 11 min

Ausbau der Windkraft: Die Norweger beziehen 98 Prozent ihres Stroms aus erneuerbaren Energien, wie hier vom Bessakerfjellet-Windpark nördlich von Trondheim.

Die Norweger beziehen 98 Prozent ihres Stroms aus erneuerbaren Energien, wie hier vom Bessakerfjellet-Windpark nördlich von Trondheim.

(Foto: TrønderEnergi / SWM)

München will als erste Millionenstadt nur noch erneuerbare Energie nutzen. Alles sehr vorbildlich. Wäre da nicht der Widerstand - dort, wo die Windparks gebaut werden.

Von Pia Ratzesberger und Kai Strittmatter

"Wie viele Windräder gibt es in München?" Inge Danielsen kniet im Schnee, mehr als eine Stunde schon. Die Rentiere sind scheu. Eine zu rasche Kopfbewegung und sie springen zurück. "Beobachte ihre Augen", hatte er gesagt. Danielsen kniet fast jeden Tag bei seinen Tieren, hier oben auf den schneebedeckten Hügeln, lockt immer wieder andere aus der Herde mit Trockenfutter. Nicht, weil sie hungrig wären, sie scharren sich mit ihren Hufen genug Flechten und Moos aus dem Schnee. Nein, es sind seine Tiere, sie sollen sich an seine Nähe gewöhnen. Rentiere sind Hirsche, halbzahm nur.

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