Es muss eine sehr trostlose und ernüchternde Zeit gewesen sein. Dieses allererste Semester in den Jahren 1967 und 1968 an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. Zumindest, wenn man Wim Wenders glauben darf. „Sie können sich das nicht vorstellen, dass wir überhaupt nichts wussten. Und dass wir alle auf eine Filmschule gekommen waren, die ohne Plan von Menschen geführt wurde, die keine Ahnung hatten, wie man Filme unterrichtet.“ So erzählte es der 80 Jahre alte deutsche Regisseur bei einer Sonderveranstaltung des Dok-Fests München, wo er mit dem ghanaischen Filmemacher King Ampaw auf einen ehemaligen Kommilitonen traf. Hinzu kam, so Wim Wenders: Es gab keine richtige Kamera. Stattdessen war da im Keller „eine Studiokamera, die nur mit Steckdose funktionierte“.
Sonderveranstaltung auf dem Dok-FestWim Wenders trifft seinen alten Kommilitonen King Ampaw
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Der große deutsche Regisseur und King Ampaw aus Ghana gehörten zum ersten Studiengang der HFF München. Beim Dok-Fest München gab es für die beiden nun ein Wiedersehen voller Erinnerungen.
Von Jürgen Moises
