Hommage an Komponist Werner Richard Heymann:Der Vergessene, den jeder kennt

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Werner Richard Heymann, hier zu sehen, wie er um 1931 das Ufa-Orchester auf dem Filmgelände in Babelsberg dirigiert, sagte über sich selbst: „Sie kennen mich nicht, aber Sie haben viel von mir gehört." (Foto: Elisabeth Trautwein-Heymann)

Der jüdische Komponist Werner Richard Heymann schrieb zahllose Evergreens und Filmmusiken. Ein Quartett der Sängerin Fernanda von Sachsen erinnert jetzt im Lustspielhaus an sein Leben und Werk.

Von Oliver Hochkeppel

Er selbst beschrieb das Phänomen schon zu seinen Lebzeiten am Besten: „Sie kennen mich nicht, aber Sie haben viel von mir gehört“, pflegte Werner Richard Heymann zu sagen. Tatsächlich ist der Name des vor mehr als 60 Jahren gestorbenen Musikers, Komponisten, Dirigenten und Filmpioniers heute kaum mehr bekannt – ganz im Gegensatz zu seinen Songs, die nach wie vor gespielt werden und vielen immer noch auf der Zunge liegen: „Ein Freund, ein guter Freund“, „Das gibt’s nur einmal, das kommt nicht wieder“, „Irgendwo auf der Welt“ oder „Das ist die Liebe der Matrosen“ sind Beispiele seiner vielen Evergreens.

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