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Vorstoß der Grünen:Bessere Informationen zu Abtreibung gefordert

Eine "schikanöse Informationspraxis" der Stadt für Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen wollen, prangern die Rathaus-Grünen an. Die Frauen seien gezwungen, sich in der städtischen Beratungsstelle im Gesundheitsreferat einige Adressen von der offiziellen Liste abzuschreiben. Beratungsstellen freier Träger verfügten nicht einmal über diese Liste. Grünen-Stadträtin Anja Berger fordert deshalb in einem Antrag, das Recht der Frauen auf Information ernst zu nehmen. Sie sollten in allen Beratungsstellen unbürokratisch und neutral alle aktuellen Adressen von Ärzten oder Kliniken, die in München oder im Umland Schwangerschaftsabbrüche durchführen und mit der Nennung einverstanden sind, bekommen können. Die Liste sollte außerdem im Internet abrufbar sein.