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Von Biergärten, Taubenplagen und Radwegen:Leserbriefe

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Die Kacke tropft auf Reisende

Zu "Besser die Taube auf dem Dach " vom 15. April:

Ja, das Thema Tauben in München ist sehr nervig und stressig. Nicht nur am und im Hauptbahnhof München sind diese Tauben schon lästig geworden, auch im Untergeschoss treiben sich diese Viecher auch jeden Tag sehr zahlreich herum. Auch oben an den Bahnsteigen wird es immer schlimmer. Speziell dort, wo Yormas seinen Shop hat. Dort tropft die Taubenkacke buchstäblich schon herunter, eben auf die vielen Reisenden. Aber auch in der Fußgängerzone, am Marienplatz und im Tal sind diese Tauben auch schon sehr zahlreich präsent.

Warum das Gesundheitsamt München zu diesem Thema nichts sagt, wundert mich eh. Die Stadt München kümmert sich also um diese Tauben mehr als um die vielen ehemaligen Heimkinder, auch die von Oberammergau. Gottfried Schödl, Hallbergmoos

Das Gras ist längst niedergetrampelt

Zu "Es geht ums Revier" vom 31. März:

Warum nicht den Hirschgarten-Biergarten vergrößern? Die Menschen haben doch eh schon das Gras südlich und östlich niedergetrampelt! Dort ist kein Gras mehr. So wird das Stück Fläche vom Wirt gepflegt werden. Das Landschaftsschutzgebiet ist leider schon unter die Räder der Mountainbikes und Füße gekommen.

Als langjährige Besucherin des Biergartens bin ich für Erweitern! Edith Ammann, München

Befestigte Straße - ein Traum

Zu "Lückenschluss im Radnetz gefordert" vom 22. März:

Es ist schön, dass sich, nach einigen Eingaben an den Radbeauftragten der Stadt München, nun auch der Bezirksausschuss um das Thema kümmert. Ich fahre mit vielen anderen diese Strecke zweimal täglich. Aktuell ist dieses witterungsbedingt eine Schlammschlacht. Der dadurch klebende Dreck am Fahrrad muss bergmännisch abgebaut werden. Eine asphaltierte Negrellistraße wäre ein Traum. Geht nicht, sagen die Experten: "Die Radler wären zu schnell, die armen Viecher könnten nicht schnell genug ausweichen." War einer von denen schon mal vor Ort? Ja, im Sommer sieht man manchmal einige Eidechsen schnell und wieselflink über die Straße huschen. Die mit dem Rad zu treffen - keine Chance.

Das wundert mich auch nicht, da die sich sicher an so "langsame Fahrzeuge" wie S-Bahnen und ICEs auf der Bahntrasse gewöhnt haben. Aber obwohl es sich hier um ein Landschaftsschutzgebiet handelt, wird das gesamte Areal als Hundewiese genutzt. Nutzen im Sinne von "trotz Leinenzwang frei rumlaufen". Da sind professionelle Hundeausführer mit mehr als zehn Hunden dabei, Anreise der Hunde und ihrer Besitzer mit dem Auto. Hundebeutel hat keiner dabei.

An der S-Bahn-Stammstrecke ist aktuell eine Riesenbaustelle für die Zweite Stammstrecke. Schön. Auch hier gab es eine asphaltierte Straße für Radler. Diese ist nun für Radler gesperrt. Dafür brettern nun Baufahrzeuge ohne Probleme für die Zauneidechse über diese ehemalige Fahrradstraße.

Außerdem: Es ist sicher umweltfreundlicher, mit dem Auto auf der Lochhausener Straße zu fahren, weil man sich auf die, wenn man am Leben hängt, mit dem Rad nicht traut.

Kann man sich wirklich vorstellen, dass die Radler ein ernstes Problem für diese armen Zauneidechsen darstellen sollen? Michael Beer, München

George Floyd als Namensgeber

Zu "Ausgespielt" vom 28. April:

Vor ein paar Monaten sahen sich die blauen Namensschilder dort überklebt - statt Freundorfer stand dort jetzt Floyd zu lesen, nur der George blieb - keine allzu dumme Aktion, finde ich. Ein George-Floyd-Platz mitten auf Münchens Schwanthalerhöhe, das wär doch 'ne Sache, oder? Franz J. Herrmann, München

© SZ vom 10.05.2021
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