Volkart Tapas Bar Eine Bar wie ein Kurzurlaub in Spanien

Auch Paella gibt es in der Tapas Bar.

(Foto: Robert Haas)

In der Volkart Tapas Bar gibt es köstliche Kleinigkeiten aus dem Süden - oder einfach nur ein gutes Glas Wein in gemütlicher Atmosphäre.

Von Anna Hoben

Ein Besuch in der Volkart Tapas Bar ist ein bisschen wie ein Kurzurlaub: spanische Musik, spanische Häppchen, spanische Wortfetzen. Die spanischsprachige Kellnerin tänzelt durch den Raum. "In der Küche wird nur Spanisch gesprochen, die Köche haben früher in Madrid gearbeitet", sagt Paolo Felgueres. Zusammen mit seiner Frau Mercedes betreibt der 59-Jährige die Volkart Tapas Bar in Neuhausen, nicht weit vom Rotkreuzplatz entfernt.

Sie stammt aus Mexiko, die beiden haben einen großen Freundeskreis mit Spaniern und Latinos. Er stammt aus einer Gastronomenfamilie. Sie ist Künstlerin, seit 15 Jahren hat sie eine Ateliergalerie in der Volkartstraße, in dem Haus, in dem sie auch wohnen. Er wollte sich schon immer selbständig machen.

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Vor mittlerweile fast acht Jahren ergab sich die Gelegenheit, noch dazu im eigenen Haus - ein Glückstreffer. Im Volkart verbinden sie Kunst und Küche, an den Wänden hängen Mercedes Felgueres' Bilder, sie wechseln immer wieder, und manchmal werden sie direkt von der Wand weggekauft. Von Zeit zu Zeit gibt es Ausstellungen befreundeter Künstler und Musikveranstaltungen.

Es ist ein Familienbetrieb, auch die beiden Kinder haben schon mitgeholfen: die Tochter, die einen Modeladen in derselben Straße hat, der Sohn, der eine Bar im Glockenbachviertel betreibt. Über die Jahre haben sie sich ein Stammpublikum aufgebaut.

Die meisten kommen wegen der Tapas, die von den typischen Albóndigas, Fleischklößchen in Tomatensauce, über das Trendgericht Ceviche, in Limettensaft marinierter Fisch, bis hin zur klassischen Tortilla reichen. Auch größere Gerichte gibt es, "authentische Mittelmeerküche", sagt Paolo Felgueres, demnächst soll die Karte durch Burritos und die zurzeit so angesagten Bowls erweitert werden.

Schnickschnack gibt es nicht

Man kann das Volkart aber auch als eine Bar sehen, um nach Feierabend ein Glas Wein zu trinken. Bar-Charakter hat es allein schon wegen seiner recht überschaubaren Größe. Besonders schön ist das im Sommer, wenn man draußen sitzen und in der Abendsonne einen Aperitif schlürfen kann, etwa einen Basilikum-Spritz (7,50 Euro).

Das Tegernseer Helle vom Fass kostet 3,90 Euro, offene Weine, vor allem spanische natürlich, gibt es ab 4,50 Euro. Ein paar klassische Longdrinks und Cocktails finden sich auch auf der Karte (Caipirinha oder Mojito, 8,90 Euro).

Besonders groß ist der Gastraum nicht, bis zu 60 Leute finden im Volkart Platz. Die Einrichtung ist schlicht, Schnickschnack gibt es nicht. Das gefällt Menschen verschiedener Altersgruppen und Lebensentwürfe, vom Studenten bis zum Rechtsanwalt, von hip bis gesetzt.

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