„Die deutsche Sprache fühlt sich an wie ein Keks aus Mürbeteig“, schreibt Volha Hapeyeva. „Sie ist von außen hart, aber sobald man sie in den Mund nimmt, krümelt sie und zergeht auf der Zunge.“ Damit nicht genug: Während man die Sprache schmecke, begebe man sich in einen dunklen Wald, „in dem es sich süß anfühlt, alles wie von Samt bedeckt“.
Volha Hapeyevas „Wörterbuch einer Nomadin“Wenn Identitäten ins Fließen geraten
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Die Schriftstellerin Volha Hapeyeva denkt in ihrem „Wörterbuch einer Nomadin“ über Grenzen aller Art nach – von Sprache und Geschlecht bis zu den Grenzen Europas.
Von Antje Weber
