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Virtuelle Filmvorführung:Susan und die Einsamkeit

Is Susan Lonley, Theater Hoch x
(Foto: Jasmine Ellis Projects)

Wie groß ist das Gefühl der Einsamkeit in diesen Zeiten? Ein Tanzstück von Jasmine Ellis Projects geht dieser Frage in einer kinematografischen Erkundung von Tanz und Musik nach

Das Gefühl der Einsamkeit lässt sich im Alltag durch dunkle Wintertage erklären, und derzeit noch viel mehr durch reduzierte Kontaktmöglichkeiten und ein erzwungenes Zuhause bleiben. Doch geht es bei der Empfindung nicht weniger um äußere Umstände, sondern vielmehr um eine innere Gespaltenheit? Das Tanzstück "Is Susan lonely?" von Jasmine Ellis Projects befasst sich mit genau dieser Frage. Es geht auf die Suche nach der Idee eines besseren Selbst und dem Prozess, sich dieser Idee anzunähern. Aufgrund der erneuten Schließung aller Theaterbühnen musste sich das Bühnenprojekt neu orientieren. Statt im Theater "HochX" wird nun eine kinematografische Erkundung von Tanz und Musik gezeigt, in Form eines 60-minütigen Films. Zu sehen jeweils am Samstag und Sonntag, um 20 Uhr. Im Anschluss an die Online-Premiere am 12. Dezember wird unter dem Motto "Schau mer mal" zum virtuellen Gespräch eingeladen: In ungezwungener Atmosphäre gewährt das künstlerische Team Einblicke in den Prozess von "Is Susan lonely?". Karten für die Online-Show sind unter www.dringeblieben.de erhältlich.

© SZ vom 11.12.2020
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