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Videotheken in München:Glotz nicht so

Uygur Aktas in seiner Videothek.

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Wer braucht heute noch eine Videothek? Eigentlich niemand. Bei Uygur Aktas stehen trotzdem tausende Filme in den Regalen. Und es kommen Menschen, die sie ausleihen.

Es gibt diesen Ort noch. Aber manche glauben das nicht. Sie kommen durch die Tür und schauen fragend zu dem Mann hinter der Theke, neben dem Star-Wars- Aufsteller. Sie schauen sich um, sehen, dass sich kaum etwas verändert hat, und erinnern sich an all die Abende, die sie früher an Orten wie diesem verbracht haben. Sie ziehen eine der Plastikboxen aus dem Regal, früher ein Versprechen auf eine andere Welt, heute müssen sie für dieses Versprechen schon lange nicht mehr hierherfahren. In einen kleinen Laden im Westen von München, in dem man meinen könnte, das Internet wäre nie erfunden worden.

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