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Verkehr:Elektrisch voran

Gräfelfing will drei weitere Ladestationen aufstellen

Gräfelfing - Die Gemeinde will noch in diesem Jahre drei zusätzliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge installieren. Gräfelfing beteiligt sich damit am Elektromobilitätskonzept, mit dem der Landkreis München einen Ausbau der Ladeinfrastruktur anstrebt. Die Säulen sollen kompatibel mit allen anderen im Landkreis errichteten Ladesäulen sowie denen der Landeshauptstadt München sein.

Nach und nach soll die Ladeinfrastruktur ausgebaut werden. Fernes Ziel ist es, dass 15 Prozent der Autos im Landkreis elektrisch fahren, dann wären 14 Ladestationen in Gräfelfing nötig und 330 Säulen im gesamten Landkreis. Vorerst muss Gräfelfing vier Säulen bereitstellen, eine ist bereits vorhanden. Die drei anderen sollen jeweils an der Rottenbucher Straße (Mitte) am Neuen Rathaus, an der Bahnhofstraße und im Gewerbegebiet im Bereich Seeholzenstraße/Lochhamer Schlag errichtet werden. Die Ladesäulen werden mit einer Software betrieben, über die auch das Zahlungssystem abgewickelt wird, erklärte Lydia Brooks vom Umweltamt der Gemeinde in der Sitzung des Ausschusses für Umweltfragen. Für die Abrechnung wäre dann nicht mehr die Gemeinde zuständig.

Pro Säule fallen je nach Variante zwischen 15 000 und 27 300 Euro an Kosten an. Die teure Variante würde dem Autofahrer schon bei der Anfahrt anzeigen, ob die Säule frei oder belegt ist, erklärte Brooks. Dauerparken an Ladestation soll dann kostenpflichtig werden. Der Gemeinderat sprach sich jetzt einstimmig für das Konzept aus.