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Psychologie:Wenn Angst lähmt

Thomas Ehring hilft Patientinnen, die Opfer eines Gewaltverbrechens wurden. In extremen Bedrohungssituationen komme es häufig vor, dass die Opfer schlicht nicht in der Lage seien, sich zur Wehr zu setzen.

(Foto: Stephan Rumpf)

Wird Menschen Gewalt angetan, können sie sich oft nicht wehren. Psychologe Thomas Ehring erklärt, warum wir in Gefahrensituationen in Schockstarre verfallen und was gegen spätere Selbstvorwürfe hilft.

Interview von Susi Wimmer

Das Gespräch ist fast vorbei, da dreht Thomas Ehring den Spieß einfach um. Ob und wie sich denn die Verschärfung des Sexualstrafrechts bei den Urteilen bemerkbar mache, fragt er die Gerichtsreporterin. "Das ist sehr wichtig für unsere Patientinnen und Patienten", fügt er an. Denn Thomas Ehring ist nicht nur Inhaber des Lehrstuhls für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Ludwig-Maximilians-Universität und hält als solcher Vorlesungen, er leitet auch die Trauma-Ambulanz und praktiziert als Therapeut.

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