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Verdacht auf Volksverhetzung:Polizei zeigt rechtsextremen Stadtrat Karl Richter an

Er soll mit falschen Zahlen gegen Asylbewerber gehetzt haben. Deshalb hat die Münchner Polizei Karl Richter wegen des Verdachts auf Volksverhetzung angezeigt.

Wegen des Verdachts auf Volksverhetzung hat die Münchner Polizei den Stadtrat Karl Richter angezeigt. Der Rechtsextremist sitzt als einziger Vertreter der Bürgerinitiative Ausländerstopp im Rathaus und hat laut Polizei in der Stadt Flugblätter verteilt, in denen er Bürgern "Ratschläge für den Umgang mit Scheinasylanten und illegalen Ausländern" gibt. Richter zitiere darin aus dem Sicherheitsreport der Polizei, gebe aber falsche Zahlen an, erklärt Polizeisprecher Christoph Reichenbach.

Es ist nicht das erste Mal, dass Richter ins Visier der Strafverfolger gerät. Bei seiner Vereidigung als Stadtrat 2008 zeigte er den Hitlergruß - und wurde zu einer Geldstrafe von 2800 Euro verurteilt.