WeltrekordversuchDer größte vegane Mitbringbrunch

„Wir sind viele“: Die Organisatoren Simon Köhl (links) und Florian Pachaly rechnen mit mehr als 500 Gästen.
„Wir sind viele“: Die Organisatoren Simon Köhl (links) und Florian Pachaly rechnen mit mehr als 500 Gästen. Botho Willer

Diesen Sonntag organisiert die „Future Cooperative“ ein 50 Meter langes Buffet im Fat Cat. Es geht um ein nachhaltiges Miteinander - und ein politisches Statement.

Von Sabine Buchwald

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Es könnte das längste vegane Brunchbuffet werden, das München, Deutschland, vielleicht sogar die Welt in den vergangenen Jahren gesehen hat. Simon Köhl, 37, und sein Team der Future Cooperative e.G. peilen eine Art Weltrekord an. Diesen Sonntag, 15. Februar, laden sie zum brunchen ins Fat Cat, im Foyer vor dem Carl-Orff-Saal im alten Gasteig. Mitmachen kann jeder, der sich gern vegan ernährt. Die Teilnahme ist kostenlos. Erwartet wird allerdings, ähnlich wie auf einer privaten Party, dass die Gäste etwas zum Buffet beisteuern. Das soll 50 Meter lang werden und sowohl Süsses wie Deftiges im Angebot haben. Auch Geschirr und Besteck, vielleicht eine Picknick-Decke sollten die Teilnehmer dabei haben.

Von allen, die nichts mitbringen können, wird ein Beitrag von zehn Euro verlangt. Das gemeinsame Vormittagsfrühstück sieht Köhl als Möglichkeit, sich zu vernetzen und für eine nachhaltige Lebensweise zu demonstrieren. Im vergangenen Jahr habe vegane Ernährung von der Politik viel Häme abbekommen, sagt Köhl, der 2009 noch als Schüler die gemeinnützige Lernplattform serlo.org gründete. „Unsere Realität aber ist, dass vielen Menschen Nachhaltigkeit weiterhin sehr wichtig ist.“ Das Event beginnt um 9.30 Uhr mit einer Yogastunde. Mehr als 500 Leute werden erwartet. Infos und Anmeldung: future.coop/brunch.

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